Und täglich grüßt das Murmeltier...
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Abonnieren


http://myblog.de/marmot25

Gratis bloggen bei
myblog.de





Liebe deinen Nächsten.

Und es gibt sie doch: die 3. Möglichkeit!

Anton verspürt eine gewisse Abneigung gegen Sie. Sie nennen wir an dieser Stelle Feind No. 1. Diese Antisympathie ist keinesfalls ein Produkt des Zufalls.. Nein, es gehört eine laaange Geschichte dazu die wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen wollen.  Es sei soviel gesagt als das der Ursprung des ganzen Übels nicht sehr außergewöhnlich ist. Im Gegenteil.. es wird in jeder zweiten Fernsehserie nachgespielt: Anton und die Liebe.
Naja wie dem auch sei.. Anton hatte zeitweise das Gefühl er würde ihr an die Gurgel springen.. doch dazu ist es nie gekommen. Er sieht sie überall und nirgendwo und wo er geht und steht fällt ihr Name. Das macht ihn traurig/wütend/enttäuscht/sauer.. nun muss er jedoch damit leben, wenn er seine Beziehung aufrechterhalten will. Nur wie? Wie? Er fragt sich das schon lange und hat alle möglichen Dinge ausprobiert um diesen Gefühlen zu entkommen. Doch anscheinend ist er zu emotional und kommt einfach nicht klar mit alldem. Bisher gab es zwei Möglichkeiten für ihn:
1. Möglichkeit: Er würde der Realität ins Auge sehen. Die wohl von emotionaler Seite betrachtet, schwierigste Möglichkeit. Der ganze Albtraum spielt sich vor dem inneren Auge ab bis auch der kleine Zeh gerafft hat, dass diese Person existiert und alles kaputt gemacht hat. Alle Fragen wie/wo/wann dieser Albtraum begann werden inklusive Details fantasiert oder später sogar recherchiert.

-> abgebrochen. Das ist Selbsthass, das ist Selbstzerstörung, viel zu schmerzhaft. 

2. Möglichkeit: Verdrängungsmechanismus nach Freud (schmerzliche Erfahrung landet im Unterbewusstsein). Anton verdrängt das ganze Geschehen einfach. Es ist niemals passiert und es wird auch nie passieren und selbst wenn da denken wir nun überhaupt nicht drüber nach. Die Welt ist fröhlich und glücklich.

-> abgebrochen. Gefahr des Realitätsbewusstseins und überhaupt kaum umsetzbar. 

Und nun? Was jetzt? Anton ist am Ende mit seinem Latein. Es mag sein, dass die meisten Menschen ihn für verrückt erklären, da er selbst Schuld daran ist. Er hat es mitgemacht, er ist trotzdem mitgezogen. Wiederrum andere würden sicher behaupten er macht ein Drama wo gar keins ist. Doch hier geht es nicht um andere. Hier geht es um ihn.. und er hat Angst, dass seine Angst sein Glück zerstört. Eines unscheinbaren Tages jedoch gab es ein Gespräch. Er sprach mit einer guten Bekannten und wie das nunmal so ist im Leben kennt jeder jeden und das Gesprächsthema führte zufälligerweise(!) auf die Feindin No. 1. Diese gute Bekannte tastete sich erst vorsichtig heran, schätzte Anton's Persönlichkeit dann gut genug ein und fing dann an zu erzählen. Feindin No. 1 gehört auch bei ihr nicht zu den besten Menschen.. und so kam es, dass sie erzählte, erzählte und erzählte bis Anton mit hochrotem Gesicht nur ein: "Waaaaaaas?" entfuhr. Der jungen Dame war das sichtlich peinlich, weil sie davon ausging, dass Anton über dieses und jenes der Lebensgeschichte Feindin No.1's schon Bescheid wusste.
Pienlich hin oder her. das Gespräch lief für Anton positiv, denn trotz allen Ärgers hätte er laut lachen können.. sehr laut.. und noch lauter... und noch viel lauter.. und das aus vollem Herzen. Es mag ihm nun noch unverständlicher sein, wie das alles soweit kommen konnte.. doch nun weiß er.. Feindin No. 1 ist keine Konkurrenz. Feindin No.1 ist ein ganz, ganz armes Würstchen.. ein gaaanz armes. Ein Nichts und ein Niemand.
Und wer das nicht sieht, ist selber schuld.

3. Möglichkeit: Der positive und doch realistische Vergleich.. (keine Verfremdung!) Anton macht sich seiner Persönlichkeit und seines Lebens bewusst und lernt:
Nicht jeder Feind ist des Fürchtens wert.

Fazit: Ein anderer Weg, eine andere Lösung findet sich da wo man sie am wenigsten vermutet. Auch wenn man alle Hoffnungen schon längst aufgegeben hat.

 

 

Diese wahre Begebenheit klingt nun einfacher als sie ist.. Theorie und Praxis decken sich nicht immer unbedingt. Dessen ist sich der Autor durchaus bewusst.. und trotzdem.. everything is possible.

 

10.7.10 23:26
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung