Und täglich grüßt das Murmeltier...
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me.

Ich will hier weg,
ich will hier raus
aus diesem Grauenhaus.
zerrüttete Familie,
eingerostetes Herz
und trotzdem kaum Schmerz.

 

 

Wer weiß wer ich wirklich bin?
Wer sagt mir: worin liegt hier der Sinn?
Wie soll es weiter gehen, was soll ich tun?
Diese Fragen können nicht länger ruhen.

 

 

 

Irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht,
denn die meisten sind doch nur aufs Erzählen erpicht.
Irgendwann erzählts der Eine dem ander'n
und die Wahrheit wird weiter wandern.
Wandern bis an den Falschen geraten ,
und dann ziehe ich nur noch die Schlechten Karten:
Dann sind die Stunden zu kurz und die Minuten gezählt
bis das Ende hat uns auserwählt.
Das Ende allem schönen, das Ende von allem
doch bis dahin lass ich mich einfach fallen.
Gefährlich ist mein Leben schon lange,
doch irgendwann ist niemandem mehr bange.

 

 

Möcht nicht reden, möcht nicht lachen.
Möcht nur wen der weiß was machen
der mir hilft und nicht mehr schweigt
und mir mein Gesichtchen zeigt.
Der mir sagt was Liebe heißt
und spricht über des Toten Geist
der mir ein neues Leben bringt
und zum Abschied leise winkt

 

 

Einmal die Möglichkeit haben zu wählen
ohne sich herumzuquälen.
Einmal so leben wie es üblich ist in diesem Lande
einfach machen, ganz ohne Schande.

27.8.10 22:31


Lachen

Wer den Tag mit einem Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen.
1.8.10 00:35


Do you know the enemy?

Do you ever feel like breaking down?
Do you ever feel out of place?
Like somehow you just don't belong
And no one understands you
Do you ever wanna runaway?
Do you lock yourself in your room?
With the radio on turned up so loud
That no one hears you screaming

No you don't know what it's like
When nothing feels all right
You don't know what it's like
To be like me
!!

 

Ich hasse meinene Körper für das was er mit mir macht.
Es ist als ob es nur ein Tausch wäre.. ein Tausch der mich verrückt macht. Ich kann meine Gefühle relativ gut verstecken.. selbst wenn es im ersten Moment ein Schock war.. dann dauert es zwar etwas aber es geht.. iirgendwie schaffe ich es völlig normal zu sein. Ich meine.. ich habe nichtmal geweint, als ich auf dem nach hause weg die ganze Zeit wusste, dass irgendetwas passiert war. ich habe nichtmal geweint als ich zuhause war und niemand anderes mehr da war. Ich habe nichtmal geweint, als sie kam und mir sagte, dass meine Mutter im Krankenhaus liegt.. auf der Intensivstation.. erst habe ich alle anderen Dinge erledigt.. bevor ich geweint habe..
Dafür macht es mich krank. Es macht mich wirklich krank. Mein körper macht das alles nicht mit. Und das nicht nur bei größeren Angelegenheiten..
Selbst bei Kleinigkeiten die mich im ersten Moment etwas schocken spinnt er.. Mir wird schlecht, ich kann nichts mehr essen, durch meinen ganzen Körper fließt ein komisches Gefühl.. mir wird kalt.. mir wird kalt.. Selbst bei 30°C im Schatten wird mir kalt.. und ich möchte alleine sein. ich möchte einfach irgendwo in der Sonne oder in meinem Bett liegen.. ganz alleine.. und darüber nachdenken. es gibt sicherlich viele Situationen in denen ich sehr gerne Nähe haben würde und es schön fidne in den Arm genommen zu werden.. aber es gibt tatsächlichh auch Situationen in denen ich einfach von niemandem mehr angefasst werden möchte..
Die Symptome zeigen eindeutig "Schock".. und ich hätte auch kein problem damit, wenn es in echten Schockmomenten passieren würde.. aber nein.. ich bin ein Mensch der in Sekunden von himmelhochjauchzend auf so wütend, dass er alles zerschlagen könnte oder auch zu tode betrübt umschlagen kann.. Ich hab es einigermaßen im Griff, sodass es zu ekinen Unanehmlichkeiten führt.. aber ich hasse meine Körperreaktionen dazu.. Ein anderes Beispiel wäre, dass ich bei unangenehmen Situationen oder Gesprächen eiskalte Hände oder ähnliches haben kann, während ich wenn es mir gut geht kuschelig warm bin..
Es ist SO seltsam.. aber mein Körper ist so empfindlich was meine Emotionen und Gefühle angeht.. hmm

Die letzten Tage und Wochen war wenig Zeit zum schreiben und doch hätte ich umso mehr schreiben können..
Es gab einfach ständig diese Gedanken die ich gerne niedergeschrieben hätte.. ich habe es nicht getan.. die Quittung dafür ist, dass ich nun nichts mehr denken kann,weil mein Kopf voll ist.. er ist einfach soooo voll..

In letzter Zeit holt mich meine Vergangenheit einfach immer wieder ein.. ständig tauchen diese Menschen auf, adden mich auf irgendeiner Website.. quatschen mit mir oder fragen mich sogar ob ich sie besuchen komme.. auf der anderen Seite meine andere Freunde die mich daran erinnern.. "Hey du hast doch diesen.. geschenkt bekommen" dabei gehört das doch alles längst nicht mehr dazu. Mehr als die Hälfte dieser Sachen sind doch Vergangenheit.. ist es so falsch die ganzen Dinge zu ignorieren und hinten anzuschieben, weil man jetzt ein komplett neues Leben führt? Oder ist das vielleicht eine Warnung.. eine Warnung in der alles darauf hin deutet, dass kein Mensch da so macht.. das alle ihre Vergangenheit behalten undzwar in guter.. sehr guter Erinnerung.. das ist das was ich auch immer gemacht habe.. nie habe ich irgendetwas oder irgendjemanden vergessen. Nie habe ich vergessen, wenn jemand etwas für mich getan hat.. Niemals..
Und ich wollte alles in Erinnerung behalten.. deshalb weiß ihc noch so viele kleine Details an die sich kein Mensch mehr erinnern kann.. keiner.. außer ich..
Warum nicht auch jetzt?
Ich habe gedacht es wäre nicht in Ordnung.. natürlich habe ich den Kontakt komplett abgebrochen.. natürlich habe ich viele Dinge weggeschmissen oder zumindest weggeräumt.. warum? Weil ich dachte es muss so sein.. weil ich es vorher nie getan habe und es immer nur dann brauchte wenn ich wirklich komplett mit einer Person abschließen wollte..
mittlerweile zewiefel ich an dieser Entscheidung.. die letzten tage ist irgendetwas komisches in mir.. es fragt sich ob es so in ordnung ist.. ich habe eine Frage.. eine Frage an jemanden der sich damit auskennt.. und ich wusste immer dass ich sie das fragen werde.. persönlich.. ich war mir immer sicher, dass mir die ANtwort wehtun würde.. aber jetzt.. jetzt kann ich sie plötzlich auch auf mein eigenes Leben beziehen..
Wie wichtig ist sie dir jetzt noch?
Wird da jemals jemand drankommen? Oder wird genau das.. immer etwas anderes sein..

23.7.10 16:37


Liebe deinen Nächsten.

Und es gibt sie doch: die 3. Möglichkeit!

Anton verspürt eine gewisse Abneigung gegen Sie. Sie nennen wir an dieser Stelle Feind No. 1. Diese Antisympathie ist keinesfalls ein Produkt des Zufalls.. Nein, es gehört eine laaange Geschichte dazu die wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen wollen.  Es sei soviel gesagt als das der Ursprung des ganzen Übels nicht sehr außergewöhnlich ist. Im Gegenteil.. es wird in jeder zweiten Fernsehserie nachgespielt: Anton und die Liebe.
Naja wie dem auch sei.. Anton hatte zeitweise das Gefühl er würde ihr an die Gurgel springen.. doch dazu ist es nie gekommen. Er sieht sie überall und nirgendwo und wo er geht und steht fällt ihr Name. Das macht ihn traurig/wütend/enttäuscht/sauer.. nun muss er jedoch damit leben, wenn er seine Beziehung aufrechterhalten will. Nur wie? Wie? Er fragt sich das schon lange und hat alle möglichen Dinge ausprobiert um diesen Gefühlen zu entkommen. Doch anscheinend ist er zu emotional und kommt einfach nicht klar mit alldem. Bisher gab es zwei Möglichkeiten für ihn:
1. Möglichkeit: Er würde der Realität ins Auge sehen. Die wohl von emotionaler Seite betrachtet, schwierigste Möglichkeit. Der ganze Albtraum spielt sich vor dem inneren Auge ab bis auch der kleine Zeh gerafft hat, dass diese Person existiert und alles kaputt gemacht hat. Alle Fragen wie/wo/wann dieser Albtraum begann werden inklusive Details fantasiert oder später sogar recherchiert.

-> abgebrochen. Das ist Selbsthass, das ist Selbstzerstörung, viel zu schmerzhaft. 

2. Möglichkeit: Verdrängungsmechanismus nach Freud (schmerzliche Erfahrung landet im Unterbewusstsein). Anton verdrängt das ganze Geschehen einfach. Es ist niemals passiert und es wird auch nie passieren und selbst wenn da denken wir nun überhaupt nicht drüber nach. Die Welt ist fröhlich und glücklich.

-> abgebrochen. Gefahr des Realitätsbewusstseins und überhaupt kaum umsetzbar. 

Und nun? Was jetzt? Anton ist am Ende mit seinem Latein. Es mag sein, dass die meisten Menschen ihn für verrückt erklären, da er selbst Schuld daran ist. Er hat es mitgemacht, er ist trotzdem mitgezogen. Wiederrum andere würden sicher behaupten er macht ein Drama wo gar keins ist. Doch hier geht es nicht um andere. Hier geht es um ihn.. und er hat Angst, dass seine Angst sein Glück zerstört. Eines unscheinbaren Tages jedoch gab es ein Gespräch. Er sprach mit einer guten Bekannten und wie das nunmal so ist im Leben kennt jeder jeden und das Gesprächsthema führte zufälligerweise(!) auf die Feindin No. 1. Diese gute Bekannte tastete sich erst vorsichtig heran, schätzte Anton's Persönlichkeit dann gut genug ein und fing dann an zu erzählen. Feindin No. 1 gehört auch bei ihr nicht zu den besten Menschen.. und so kam es, dass sie erzählte, erzählte und erzählte bis Anton mit hochrotem Gesicht nur ein: "Waaaaaaas?" entfuhr. Der jungen Dame war das sichtlich peinlich, weil sie davon ausging, dass Anton über dieses und jenes der Lebensgeschichte Feindin No.1's schon Bescheid wusste.
Pienlich hin oder her. das Gespräch lief für Anton positiv, denn trotz allen Ärgers hätte er laut lachen können.. sehr laut.. und noch lauter... und noch viel lauter.. und das aus vollem Herzen. Es mag ihm nun noch unverständlicher sein, wie das alles soweit kommen konnte.. doch nun weiß er.. Feindin No. 1 ist keine Konkurrenz. Feindin No.1 ist ein ganz, ganz armes Würstchen.. ein gaaanz armes. Ein Nichts und ein Niemand.
Und wer das nicht sieht, ist selber schuld.

3. Möglichkeit: Der positive und doch realistische Vergleich.. (keine Verfremdung!) Anton macht sich seiner Persönlichkeit und seines Lebens bewusst und lernt:
Nicht jeder Feind ist des Fürchtens wert.

Fazit: Ein anderer Weg, eine andere Lösung findet sich da wo man sie am wenigsten vermutet. Auch wenn man alle Hoffnungen schon längst aufgegeben hat.

 

 

Diese wahre Begebenheit klingt nun einfacher als sie ist.. Theorie und Praxis decken sich nicht immer unbedingt. Dessen ist sich der Autor durchaus bewusst.. und trotzdem.. everything is possible.

 

10.7.10 23:26


Allein, allein... allein, allein...

- physisch & leider auch

- psychisch...

 

allein mit gedanken.

negative.schlimme.aussichtslose.angsteinflössende.zukünftige.vergangene.

ohneausweg.infragestellen.hatdasallessinn.istdasallerichtig.verwirrendegedanken.

keinelösung.keineunterstüzung.keinegespraeche.keinenähe.waswaerewenn.

keinenzumreden.keinenmitdemichredenwill?

nein eigentlich nur keiner der mich zum reden zwingt... liebevoll... keiner bei dem ich das gefühl hätte es langweilt/stört ihn nicht. ich brauche jemanden der sich wirklich interessiert. keinerlei anzeichen fürs gegenteil. einfach für gedanken.. für erlebtes.. für emotionen.. zum schweigen.. philosophieren.. nachdenken.. so viel erlebtes die letzte zeit.. so viel unwichtiges..

kann nicht reden wenn jemand gähnt.. wenn jemand mich dauernd unterbricht.. wenn jemand mir nicht richtig zuhört.. wenn ich merke es ist ein höfliches lachen bzw höfliches interesse.. ich will dann nicht reden.. es geht nicht.. dann lieber allein..

und dabei niemandem zur last fallen. das geht nicht. nicht mehr.

miristzumheulenzumute -_-
ichsolltewohlinsbett.
allessinnfreihier.

Wir sind allein, allein... allein, allein..

8.7.10 00:27


Ich möchte nicht erwachsen werden..

"Und handeln sollst du so, als hinge
Von dir und deinem Tun allein
Das Schicksal an der deutschen Dinge,
Und die Verantwortung wär' dein."

Johann Gottlieb Fichtes

Momentan interessiere ich mich sehr für den Nationalsozialismus.. eigentlich möchte ich alles Wichtige in der Geschichte kennen den trotz guter Noten habe ich das Gefühl ich habe in den letzten Realschuljahren als ich noch den Geschichtsunterricht hatte geschlaffen.. Leider fiel er am Ende auch oft aus..
Schade nur dass ich oft weder die nötige Ausdauer noch die nötige Zeit dazu habe mir Wissen anzueignen.. doch hier im Urlaub habe ich die 130 Seiten von Inge Scholl "Die weiße Rose" quasi verschlungen.
Das ist auch ein Thema wovor ich schon lange Angst habe.. was ist wenn ich nicht mehr in der Schule bin.. was passiert jetzt? ich meine ich lerne doch überhaupt nichts mehr.. zumindest nicht so richtig.. verblöde ich dann etwa? Stelle ich irgendwann keine Fragen mehr? Habe ich irgendwann keine Gedanken mehr? Verschwindet meine Neugier oder entwickelt sie sich vielleicht sogar zur Gleichgültigkeit.. ist das bei allen Erwachsenen so? Werde ich jetzt etwa Erwachsen?

4.7.10 23:22


Mal ist es stärker.. mal ist es fast ganz weg.. oder Bin ich eigentlich völlig krank?

Die Liebe...

für viele ist sie der Sinn des Lebens.. ein Geschenk Gottes.. aber warum tut sie denn so weh? Wenn Gott uns damit wirklich ein Geschen machen wollte.. hat er all diese Schmerzen nicht durchdacht? Oder wollte er, dass wir genau diese Schmerzen haben?
Jeder von uns besitzt andere Leiden.. vorallem das Leid in der Liebe ist vielfältig.. und doch hört beinahe niemand damit auf.. "Natürlich" würden jetzt die Optimisten sagen.." Ohne Liebe ist das Leben sinnlos.." "Der ganze Kampf lohnt sich.." ... aber tut er das wirklich? Ja wir lieben... wir sind für einen Moment glücklich.. und doch ist dieses Glück für die Meisten nur von kurzer Dauer... es dauert ewig bis man den richtigen Partner an seiner Seite gefunden hat... und manchmal bin ich mir gar nicht mal so sicher ob es den für die meisten Menschen überhaupt gibt. Es tut weh zu lieben und nicht zurückgeliebt zu werden, es tut weh zu lieben und zu merken, dass es niemals reichen wird, es tut weh verglichen zu werden, es tut weh belogen/betrogen zu werden, es tut weh keine Liebe zu spüren..
Schon immer habe ich mich gefragt... wie soll das sein? Wie soll das gehen? Wie soll das werden? Ein Mensch liebt tausendmal wieder aufs neue.. jemand anderen? Ich meine... das geht doch nicht... das ist die Liebe... die verschenkt man doch nur einmal, oder? Bis heute habe ich darauf keine Antwort... ich weiß nur, dass ich niemals jemand sein wollte von denen... von denen mit den ständig wechselnden Partnern.. die bei der kleinsten Verliebtheit oder bei Interesse schon wieder jemand neues haben... und doch wird mir das jetzt indirekt vorgeworfen... Es wird mir gesagt "ICH bin nicht einfach mit irgendjemandem zusammen." - Naund? Ich doch auch nicht.
Natürlich ist es wahnsinnig. Ich weiß selber nicht wie ich das schaffen soll mit diesen Gedanken fertig zu werden, mit diesen Vegleichen. Irgendwo tief in mir drin schlummert die Hoffnung, dass es irgendwann aufhört... dass alles gut wird... aber wann ist es wirklich gut?
Ich weiß wovor ich wirklich Angst habe. Ich habe Angst davor, dass mir eine meiner besten Freunde die ich in meinem Leben haben werde die Wahrheit sagt. Ich habe Angst davor, dass sie mir nicht ins Gesicht lügt so wie viele andere es tun würden.
Dmals musste ich ihr erzählen was geschehen war, als ich so fürchterlich ausgerastet bin. Ich habe es ihr erzählt... widerwillig, gefühls- und emotionslos, kalt. So als würde ich da nicht über MEINE Freundin sondern über weiß Gott wen sprechen. So als ginge mich das alles nichts an. Sie hat nichts dazu gesagt, natürlich nicht. Wir hatten nicht genug Zeit... und so wären wir im Streit auseinander gegangen. Doch natürlich weiß sie wieviel Emotionen in mir hochkochen wenn ich daran denke. Wenn mich nur ein Wort, ein Bild, ein Titel, ein Blatt, ein irgendwas an diese Situation erinnert, an SIE erinnert, an IRGENDWEN aus ihrer Vergangenheit erinnert. Das ist keine Eifersucht mehr. Das ist pure Ablehnung.
Natürlich... ich liebe sie. Ich liebe sie wirkich... aber ich weiß, dass ich das nicht bin. Ich habe es bis heute nicht bereut... aber ich weiß, dass es nicht meine Art ist mich so dermaßen verarschen zu lassen und so schnell wieder zu verzeihen..
Ich habe Angst davor. Ich habe Angst, dass sie mir genau das sagt.
Ich weiß, dass sie recht hat... Aber ich kann es nicht steuern... die Emotionen werden hochkochen, ich werde ausrasten, sie vielleicht sogar anschreien... sagen, dass das nicht wahr ist. Ich höre mich sagen "Wir waren da noch gar nicht zusammen" und sehe im gleichen Moment das Datum... UNSER Datum zu verbannen.. Ich sehe sie irgendwann nicken... "Okay, kein Problem. Nur so ne Idee. Du hast wahrscheinlich recht. Wahrscheinlich ist das alles ganz normal heutzutage." Und wir denken trotzdem das selbe:Es ist nicht normal.
Würde ich ihr die ganze Geschichte erzählen würde sie wohl das Gleiche denken wie ich damals. Wer einmal fremdgeht, geht auch ein zweites/drittes/viertes und hundertes Mal fremd... aber kann man das wirklich so pauschal sagen? Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass ich diese Gedanken endlich loswerden muss... oder zumindest lernen damit umzugehen. Ich versuche wirklich alles. Sämtliche Daten, Tage, SMS oder sonstiges die irgendwie mit diesem Tag in Zusammenhang stehen sind gelöscht... ich habe versucht es einfach zu vergessen, zu verdrängen. Funktioniert nicht. Dann habe ich es mit einer der typischsten Methoden für mich versucht... Schocktherapie.. Gedanken wie es war, Fotos der Person, bestimmte Rückschlüsse, Die Frage: Warum usw. weil ich immer denke damit muss ich es endlich ins Hirn bekommen. Aber irgendwie kommt es überall anders an... nämlich als Schmerz.. Im Herz, im Hirn, im Bauch.. Dann dachte ich mir müsste ich vielleicht reden. Mir wurde damals immer wieder gesagt ich müsste es auch mal versuchen. Einfach mal mit anderen Menschen redne.. mit Menschen außer mein partner.. vielleicht bei Stress sogar über den partner.. mir würde es dann besser gehen.. und ich muss sagen ich rede heutzutage mehr als irgendwann anders mit Menschen über Dinge die mich bewegen.. mir emotional nahe gehen usw. und trotzdem.. das thema ist ein Tabu.. irgendwo geht es niemanden was an.. und irgendwo geht es darum meine Beziehung zu schützen. Gemeinsame freunde.. geht gar nicht. Wie soll das funktionieren.. niemand soll hinterher als Arsch dastehen.. und sonst? Ja genau.. sie.. sie ist die einzige Prson mit der ich darüber reden könnte. Und doch ist es die vor der ich am meisten Angst habe... Sie wird mich sicherlich nochmal auf das Thema ansprechen, ja... aber will ich das wirklich riskieren? Und was will ich sagen... "Ich glaube durch diese eine Sache bin ich noch gestörter als sonst schon und schaffe es nicht mehr zwei Personen aus ihrer vergangenheit zu vergessen?"Lächerlich... Ich weiß... Lachen würde sie nicht. Aber sie würde das Gleiche denken wie ich. Ich bin letztendlich einer der Hunde über die wir gelacht haben... wie kann man nur... Mein Stolz ist eingerissen... und das weiß sie genau wie ich. Ich habe Angst, dass sie mir die Wahrheit sagt, dass sie mir ihre persönliche Meinung sagt... ich habe Angst, dass sie meine Fragen so beantwortet wie ich es mir vorstelle. Ich habe eine Frage an sie... dabei geht es um ihren Lebenslauf und doch um meine Zukunft... Ich weiß nicht wie ich es formulieren soll. Aber ich habe Angst, dass die Antwort mir bitterlcih weh tut... weil ich weiß, dass ich sie übertragen kann.. weil es Dinge gibt, die ich nicht nachvollziehen kann, weil ich sie so nicht kenne... ehr ganz, ganz anders...
Ohnehin bleibt mir nur eine Möglichkeit momentan im Kopf diese Gedanken vielleicht zu verarbeiten... die totale Schocktherapie.. ich müsste auf die vollen gehen. detaillierte Fragen, detaillierte Antworten. Ich weiß, die meisten Antworten würde ich bekommen... vielleicht etwas abgespeckt und dennoch bin ich ein Meister des Ausschmückens. Überhaupt bin ich ein meister.. ein meister mir selber wehzutun.. Ich meine... was würden andere machen? So gut wie es geht nicht mehr dran denken und fertig. es gibt eben nur diese Möglichkeit oder die zu genau diesem Zeitpunkt einen kompletten Schlussstrich zu ziehen... aber ich schaffe es einfach nicht. Im Gegenteil... ich schaffe es immer noch mir weiter ins eigene Fleisch zu schneiden. Plötzlich kann ich mich daran erinnern wann welche Fotos mit wem geschossen wurden obwohl ich nie dabei war.. was über welche Situation mit wem passiert ist.. obwohl ich nie selber gefragt habe.. es sind Details und Kleinigkeiten die nicht nur unwichtig sondern auch völlig hinderlich sind und trotzdem kann cih nicht aufhören sie zu denken... es ist als wenn mein Gehirn mir absichtlich einen Streich spielt. es ist als wäre ich zum unglücklich sein geboren. Es ist als wäre ich... völlig unnormal und verrückt sowie beziehungsunfähig. Man kann die vergangenheit eines Menschens einfach nicht löschen... man kann es nicht.. wann werde ich das begreifen? Werde ich es überhaupt begreifen? Oder bin ich ein Fall für den jede Hilfe zu spät kommt? Und wenn ja wann werde ich das endlich erfahren?

3.7.10 01:16


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